Prüfstand für Exzellenz

Seit 2010 erprobt Volvo Penta Motoren an einem Standort für die Zuschlagproduktion im schwedischen Uppsala. Mit dem neuesten D13-Motor der Stufe V ist es dem Steinbruchunternehmen Dalby Maskin gelungen, 15 Liter Kraftstoff pro Stunde einzusparen und die Wartungsintervalle von 250 auf 1000 Stunden zu verlängern.

An einem besonders kalten Morgen im schwedischen Uppsala startet Maschinenbediener Jesper Sundström den Brecher im Steinbruch von Dalby Maskin. Obwohl die Temperatur weit unter dem Gefrierpunkt liegt, springt der Steinbrecher sofort an und schnurrt wie ein Uhrwerk. Vor ihm liegt ein weiterer langer Tag, an dem er riesige Steine zu Erzgranulat zerkleinern wird.

Angetrieben wird der Brecher von einem Volvo Penta D13-Motor der Stufe V.

„Die Zuverlässigkeit des Motors von Volvo Penta ist einfach unglaublich“, sagt Jesper Sundström. „Ich hatte noch nie Probleme damit, ihn zu starten – selbst bei minus 25 Grad. Das Ding läuft und läuft“.

Seit 2010 erprobt Volvo Penta seine Motoren im Steinbruch von Dalby Maskin. Die Motoren der Stufe V haben sich als äußerst vielversprechend erwiesen und verbrauchen bis zu 5 Prozent weniger Kraftstoff als jene der Stufe IV. Das verringert nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern senkt auch die Betriebskosten, was ein weiterer Aspekt beim Aufbau eines erfolgreichen und zugleich nachhaltigen Unternehmens ist.

„Durch den Austausch der Motoren konnten wir den Kraftstoffverbrauch um 15 Liter pro Stunde senken“, berichtet Jesper Sundström. „Früher betrug das Wartungsintervall 250 Stunden, während das Intervall für den Ölwechsel jetzt bei 1000 Stunden liegt. Und wegen der niedrigeren Drehzahlen und des kleineren Hubraums müssen wir auch den Luftfilter nicht mehr so oft wechseln. Dadurch sparen wir Zeit und Geld.“

Auf Herz und Nieren getestet
Durch die Erprobung von Motoren unter realitätsnahen Bedingungen stellt Volvo Penta sicher, dass die Produkte die gestellten Anforderungen in Sachen Zuverlässigkeit, Haltbarkeit, Leistung etc. restlos erfüllen. Um zu gewährleisten, dass die Motoren jede nur denkbare Aufgabe optimal meistern, werden sie verschiedenen Extrembedingungen ausgesetzt und müssen sich zum Beispiel in großer Höhe, unter Tage sowie in sehr heißen und sehr kalten Gegenden bewähren.

„Dalby ist das ideale Testgelände, denn hier gibt es jede Menge Staub und die äußeren Bedingungen sind eine ziemliche Herausforderung“, sagt Tony Funkenberg, der als Prüfingenieur vor Ort für Volvo Penta tätig ist. „Die Arbeit ist hart und anstrengend, es gibt viele Vibrationen, und die Motoren laufen etliche Stunden pro Tag.“

Laut Funkenberg kommt die Erprobung von Motoren sowohl Volvo Penta als auch dem Kunden zugute.

„Wir erhalten umgehend Rückmeldungen zur Performance der Motoren, während der Kunde davon profitiert, dass die Aggregate permanent an Ort und Stelle optimiert werden. Sämtliche Daten aus der praktischen Erprobung werden protokolliert und fließen in künftige Konstruktionen ein“, bringt er es auf den Punkt.

     

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