Volvo Penta 1960

1960-1969

Um die Nachfrage zu befriedigen, wurde im schwedischen Köping ein neues Werk für die Aquamatic gebaut. Allein auf dem US-Markt wurden 1965 etwa 2.000 Aquamatic-Antriebspakete verkauft und fünf Jahre später haben die Amerikaner mehr als 5.000 AQ-Pakete und fast 4.000 Antriebe gekauft. Im selben Jahr wurden auf allen Märkten zusammen etwa 15.000 AQ-Pakete und rund 5.000 Antriebe verkauft. Weitere wichtige Produkte in den 1960er Jahren waren Generatoren und Kompressoren und die Lieferungen von industriellen Motoren stiegen gegen Ende der Dekade auf mehr als 3.000 Stück im Jahr.

1965 – AB Volvo Penta

1965 änderte das Unternehmen seinen Namen zu AB Volvo Penta. In England, Deutschland und Italien wurden Tochtergesellschaften gegründet; in Südamerika wurden Märkte eröffnet und die holländische Firma Dieseltechniek wurde gekauft. In Göteborg ging der wachsenden Belegschaft von Penta der Platz aus – am Ende des Jahrzehnts waren es fast 500 Mitarbeiter – und sie zog in den Z-Bereich von Volvo in Göteborg um. In den 1960er Jahren waren Industriemotoren von Volvo Penta für die Bewässerung und Dieselaggregate stark gefragt. Einen Anteil daran hatte der klassische Motor der Serie 100, der in großen Stückzahlen für Bewässerungssysteme in den Nahen Osten exportiert wurde. Der kurze Film zeigt, wie er eingesetzt wurde.

1960er Jahre – Einbauen der Aquamatic

Der Aquamatic-Antrieb war das erste wirklich große Produkt von Volvo Penta in den 1960er Jahren, der zweitgrößte Durchbruch in der Geschichte von Penta. Dank eines Jointventures mit dem dänischen Bootsbauer Botsved Boats wurde die Aquamatic zum Standard des neu konstruierten Modells Coronet. In den frühen Sechzigern wurde die Coronet vor allem in den USA immer beliebter, sodass Mitte der 1960er Jahre der Erfolg garantiert war. Nach dem Anschauen dieses animierten Anleitungsvideos gestaltet sich der Einbau so leicht wie ein Spaziergang.